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Kohlehydrate und Krankheiten Montag, Januar 12, 2009

Posted by JNj. in Tagesmenü.
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Unter dem Titel „Tun Sie doch was!“ veröffentliche das Gesundheitsmagazin von web.de dieser Tage einen mehrseitigen Artikel zur Krankheitsvorsorge. Interessant dabei ist, dass Sie auch einen Mediziner zu Wort kommen lassen, der sehr klar auf den Zusammenhang von Kohlehydraten und Krankheiten eingeht. Die besprochenen Krankheiten sind:

* Herzinfarkt
* Diabetes (Zucker)
* Alzheimer
* Prostatakrebs
* Darmkrebs

Den Artikel „Tun Sie doch was!“ kann man

hier

lesen.

Atkins-Diät (Ratgeber mit Diätplan und Einkaufsliste) Samstag, Dezember 27, 2008

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Einen Atkins-Diät Ratgeber etc. kann man zum Preis von 1,– Euro bei der Netzeitung herunterladen:

Atkins-Diät Ratgeber mit Diätplan und Einkaufsliste

Abwärts, die Zweite Samstag, Oktober 25, 2008

Posted by JNj. in Dietry, Uncategorized.
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Und so sehen die Ergebnisse der zweiten Woche aus:

So.: 19.10.2008: 22, 7 kg (- 0,6 kg; insgesamt – 3,4 kg)
Mo.: 20.10.2008: 23, 2 kg (+ 0,5 kg; insgesamt – 2,9 kg)
Di.:  21.10.2008: 22, 8 kg (- 0,4 kg; insgesamt – 3,3 kg)
Mi.:  22.10.2008: 22, 9 kg (+ 0,1 kg; insgesamt – 3,2 kg)

Do.: 23.10.2008: 23,2 kg (+ 0,3 kg; insgesamt – 2,9 kg)
Fr.:  24.10.2008: 23,4 kg (-+ 0,2 kg; insgesamt – 2,7 kg)
Sa.: 25.10.2008: 23,3 kg (- 0,1 kg; insgesamt – 2,8 kg)

Diese Woche war ein merkwürdiges Auf und Ab. ich bin mir noch nicht ganz klar, warum dies so ist/war, nehme aber an, dass ich einfach zuviel Käse (und damit zu viele Kohlenhydrate) gegessen habe. Das werde ich in der kommenden Woche auf jeden Fall reduzieren. Allerdings ist eine positive Körperveränderung festzustellen: die „Schwabbelstellen“ nehmen mehr und mehr ab, das Abnehmen „erreicht“ jetzt die Oberschenkel (Umfang ist geschrumpft) , die Haut sieht allgemein wesentlich besser aus und gesünder, Pickel sind fast alle verschwunden, die Fingernägel wachsen und sind kräftig, nicht mehr dünn und brüchig, der Geruchssinn ist besser und auch der Geschmackssinn, die Entzündung im rechten Fuß ist verschwunden. All’ das ist sehr motivierend, auch wenn noch keine „Megazahlen“ was das Abnehmen betrifft, zu verzeichnen sind. Es gilt, was Rubikscube einmal schrieb: „Jeder Schritt in Richtung Low Carb ist ein richtiger Schritt.“

Ketarische Hoch-Zeit Montag, Mai 12, 2008

Posted by JNj. in Rezepte.
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Mit der beginnenden Frühlings- und Sommerzeit wird endlich auch wieder die Grill-Saison eingeläutet. Das ist für Ketarier eine Hoch-Zeit, denn eine ganze Reihe von Fleisch und Wurstwaren gibt es (fast) nur in dieser Zeit. Grund genug einige dieser Produkte hier einmal kurz vorzustellen:

Meine absoluten Favoriten sind derzeit die gewürzten Grillfackeln aus Schweinebauch. 100 g davon haben gerademal 1g Kh, die Gesamtportion von 420 g also rund 4,2 g.

Weitere Favoriten sind für mich die Original Thüringer Rostbratwürste. Auch sie haben pro 100 g nur 1 g Kh, was bei einer 5er Packung zu 500 g gerade mal 1 Kh pro Wurst ausmacht.

Auch die Geflügelbratwurst von Höll hat nur 1 Kh pro 100 g, was bei einer 5er Packung von 350 g Gesamtgewicht 3, 5 Kh’s ergibt. Auch die normale Rostbratwurst von Höll hat nur 1 Kh pro 100 g, also ebenfalls in der 350 g Packung nur 3, 5 Kh.

Die Emmentaler Käse-Bochwurst von Höll, die sich auch gut als Snack für unterwegs und als wirklich sättigende Zwischenmahlzeit mitnehmen lässt, kommt ebenfalls nur auf 1 Kh pro 100 g, was bei einer 400 g-Packung mit 4 Würsten pro Wirst 1 Kh macht. Ich mag diese Würste sehr und sie sättigen auch total gut.

Geflügel-Wiener mit Käse-Paprika gibt es nicht nur in der Sommer- bzw. Grillzeit. Sie schmecken gut als Zwischenmahlzeit und enthalten auf 100 g nur 1 Kh, die Gesamtpackung zu 300 g hat also nur 3 Kh.

Noch nicht probiert habe ich die Nothwang-Paprikawürstchen nach Art von Mettenden. Sie enthalten jedoch auch pro 100 g nur 1 Kh. Eine Packung mit 3 Würstchen, insgesamt 270 g, hat daher nur 2,7 Kh, pro Wurst 0,9 Kh.

Wer anstatt Würstchen oder Fleisch lieber Käse grillen möchte. dem sei Eridanous-Feta-Käse empfohlen. Ihn gibt es in einer 200 g Packung (Abtropfgewicht) und er enthält nur 0,7 g Kh pro 100 g Feta. Die ganze Packung hat also nur 1,4 Kh und ist damit ein echtes low-carb Highlight.

Zu allen Grillwaren ist ein frischer Salat nur mit Öl und Essig oder einem anderen low-carb Dressing (z.B. von Walden Farms) die beste Ergänzung und so kann man trotz eines netten Grillabends unter 10 Kh bleiben, – natürlich nur, wenn man auf Kh-haltige Getränke verzichtet. Aber auch im Getränkebereich gibt es gute Alternativen: Mineralwasser, kalte Tees, low-carb Softgetränke.

Ergebisse der 1. Woche Sonntag, März 23, 2008

Posted by JNj. in Dietry.
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Wiege-Ergebnisse der 1. Woche:

So., 16.03.2008: 27,2 kg müssen noch weg (Ausgangsziel)

Mo., 17.03.2008: 26,06 kg (- 0,6 kg)

Di., 18.03.2008: nicht gewogen

Mi., 19.03.2008: 25,7 kg (- 0,9 kg)

Do., 20.03.2008: 24,6 kg (- 1,1 kg)

Fr., 21.03.2008: 23,7 kg (- 0,9 kg)

Sa., 22.03.2008: 23,01 kg (- 0,6 kg)

Insgesamt abgenommen: – 4,1 kg

 

Wiener Würstchen & Gemüse Dienstag, März 18, 2008

Posted by JNj. in Tagesmenü.
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Immer wieder wird die Frage gestellt, ob Ketarier überhaupt Gemüse und oder Obst essen. Bei manchen Fragern schwingt die Sorge mit, als Ketarier könne man Skorbut bekommen. Selbstverständlich essen Ketarier i.d.R. Gemüse und Obst und nehmen auch anderweitig Vitamine und Mineralstoffe zu sich. Wir achten lediglich darauf, dass wir die Anzahl der Kohlenhydrate, mit der wir gut leben können, nicht überschreiten. Darum geben wir den kh-armen Gemüsesorten den Vorzug. Eun wunderbares und noch dazu kostenloses Instrument, mit dem man prüfen kann, welches Lebensmittel wieviele KH’s hat, werde ich morgen in dieser Rubrik vorstellen.

Die Leiden der jungen K. Samstag, März 15, 2008

Posted by JNj. in Tagesmenü.
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Sie war ein fröhliches, lebhaftes Kind – die junge K. Vielseitig interessiert, aufgeweckt und – wie gesagt – fröhlich. In ihrer Teenagerzeit ging jedoch ein großer Teil dieser Fröhlichkeit verloren. Sie konnte sich gar nicht erinnern, wann genau das anfing, nur, dass sie plötzlich immer mehr zunahm. Dabei ernährte sie sich gar nicht anders als vorher und sie bewegte sich auch nicht weniger als vorher. Ganz im Gegenteil, sie liebte Wanderungen, Ausflüge, Radfahren, Schwimmen, das Herumtoben mit Freunden. Eigentlich hatte sich nichts verändert, außer ihrem Gewicht. Sie selbst merkte die Veränderung erst gar nicht. Aber als ihre Familie, insbesondere ihre Mutter, sie immer wieder auf ihre „Speckröllchen“ ansprach, als die Sticheleien zunahmen, da realisierte sie, dass sich etwas verändert hatte.

Die Sticheleien wurden häufiger. Ihr Onkel begrüßte sie fortan mit: „Na, Dickes!“ und ihre Mutter wurde immer genervter. Um K. zum Abnehmen zu bewegen, kaufte sie ihr bewusst engere Kleidung. „Wenn Du Dich darin nicht wohl fühlst, musst Du wohl mal abnehmen!“ Merkwürdig: Papa und Oma waren auch recht „rund“. Aber die mussten sich so etwas nie anhören, die wurden akzeptiert, wie sie waren. Oma sagte, wenn das Thema wieder einmal auf das Gewicht kam, so tröstende Sachen, wie: „Na, das verwächst sich wieder, wenn sie älter wird.“ Aber von Mutter kamen solche vorwurfsvollen Aussagen, wie: „So dick, wie Du bist, da kriegst Du doch nie einen Mann ab.“ Ob sie jemals einen „Mann abkriegen“ würde, das interessierte die junge K. zu diesem Zeitpunkt gar nicht. Sie war 15, wollte erst einmal die Schule beendet und träumte davon zu studieren. Mann und Familie, das war noch weit, weit weg.

Aber für ihre Mutter schien es der Horror pur zu sein, dass „ihre Tochter“ einmal „keinen abkriegen“ könnte und in „ihrer Not“ schleppte sie das Kind zum Arzt. Noch Jahrzehnte später erinnerte sich K. an diesen Tag: wie sie in dem schmalen, engen Wartezimmer saßen, wie sie sich fragte, warum sie eigentlich zum Arzt musste, obwohl ihr gar nichts weh tat, wie sie sich schuldig fühlte, weil sie – wie Mutter sagte – „einfach zu fett“ sei. Ja, wirklich – „fett“ – hatte Mutter gesagt. Irgendwann öffnete sich die Tür und sie musste der Mutter in das ärztliche „Sprechzimmer“ folgen. Hinter seinem Schreibtisch saß „der Doktor“. „Der Doktor“, wie er in der Familie fast ehrerbietig genannt wurde, war ein älterer, dicker Mann und er schaute sie durch seine Brille mit den dicken, dunklen Rändern an. Die junge K. schaute betreten zu Boden und hörte, wie ihre Mutter „dem Herrn Doktor“ ihr Leid klagte. Das Kind werde immer dicker und wolle aber auch gar nicht hören. „Na, da woll’n wir mal.“ kam darauf seine Antwort: „Schau mich mal an!“ K. schaute den Mann in seinem zu engen weißen Arztkittel an. Seine Worte, die er auf sie niederprasseln ließ, sollte sie nie wieder vergessen: „Du darfst nicht soviel Süßes essen! Nicht immer nur Puddings und solche Sachen! Du hast wohl Sorgen und frisst das darum in Dich hinein, was?“

Was danach geschah, daran konnte sie sich später nicht mehr erinnern. Ihre Erinnerung setzte erst wieder mit einem Apothekenbesuch ein. Ihre Mutter kaufte irgendwelche Diätprodukte „für sie“ ein und klagte dabei dem Apotheker wieder ihr Leid, dass „das Kind“ sooo dick geworden sei. Nach Hause gekommen wurden die neu erworbenen und teuer bezahlten Diätdrinks angerührt und verabreicht. Sie schmeckten der jungen K. überhaupt nicht und – was noch viel schlimmer war – sie machten nicht satt, sondern ganz im Gegenteil sie verstärkten ihren Hunger. Erst Jahre später sollte sie erfahren, warum dies so war: Diese Diät“mahlzeiten“ enthielten massenhaft Kohlenhydrate und damit genau den Stoff, den K.’s Körper nicht mehr verarbeitete und darum Fett ansetzte … Doch diesen Teufelskreis konnte K. damals noch nicht erkennen. Die familiäre Situation wurde durch dieses Problem immer gespannter. Da K. schon lange kein wirkliches Sättigungsgefühl mehr kannte und die Diät“mahlzeiten“ ihren Hunger nur vergrößerten, aß sie mehr als zuvor und nahm natürlich zu.

Es folgten weitere Arztbesuche, weitere Vorwürfe („Wir haben schließlich viel Geld für Deine Diäten ausgegeben!“), weitere Schuldgefühle …. Der Arzt musste doch Recht haben, er war immerhin ein „studierter Mann“, vor dem alle Achtung und Respekt hatten. Konnte die junge K. seine Kompetenz in Frage stellen? Erst nachdem dieser Arzt bei ihr einen Bandscheibenvorfall falsch diagnostiziert hatte („Ein so junger Mensch kann so etwas nicht haben!“) und nachdem er einen Schlaganfall bei einem anderen Familienmitglied nicht als solchen erkannt hatte (wie sich später herausstellen sollte geschah dies unter Alkoholeinfluss), wurde sie von diesem eingeimpften falschen Respekt befreit. Wann immer sie an diese ganze Sache dachte, kamen ihr die Worte aus dem Lied „Silent Legacy“ von Melissa Etheridge in den Sinn:

„Remember how they taught you

How much of it was fear
Refuse to hand it down
The legacy stops here“

Erst Jahre später, nach einer wahren Ärzte-Odyssey, fand K. dann jedoch einen Arzt, der sie nicht nur mit „Patentrezepten“ abfertigte, sondern sie ernst nahm, ihr zuhörte und anschließend auch wirklich half. Ihr Leben wurde dadurch zwar nicht leichter, aber immerhin ihr Körper.

Die Leiden der jungen K. von ihr selbst erzählt. Aufgezeichnet von M.A.E.

Essen auf Rädern Dienstag, März 11, 2008

Posted by JNj. in Tagesmenü.
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Werte Mitesser,

in regelmäßigen Abständen muss ich mich auf Dienstreise begeben. Als ich am Samstagabend las, dass die Lokführer wieder streiken wollen („Yeah, go for it GDL!“), dachte ich schon, dass die geplante Reise am Montag ausfallen würde. Und so war es denn auch. Obwohl der Streik abgewendet wurde, machte uns der Sturm einen Strich durch die Rechnung. Ehrlich gesagt, ich war nicht böse darüber. So konnte ich den Abend zu Hause genießen und die Dinge zu mir nehmen, die mir schmecken und auch gut tun.

Reisen, insbesondere solche dienstlichen Kurztrips, sind für krankheitsbedingte Ketarier wie mich nicht besonders schön. Wie ernährt man sich als Ketarier, wenn man keine der unterwegs angebotenen Snacks verträgt und auch nicht die Möglichkeit hat, zwischen den einzelnen Terminen ein ordentliches Restaurant zu besuchen? Nun, man schleppt sein Essen eben mit. Ich habe mir vor vier Jahren einen guten, geräumigen Rucksack gekauft, in dem ich mein Essen für unterwegs mitnehme. Essen auf Füßen (und später dann auf Rädern) so zu sagen. Am Anfang ist es mühsam, aber man gewöhnt sich dran. Spätestens wenn man irgendeinen dieser Fastfood-Snacks von unterwegs gegessen hat und es einem hinterher hundeelend ging, gelobt man, lieber wieder alles mitzuschleppen, als auch nur noch einmal …

Es gibt eine ganze Reihe von Sachen, die man leicht mitnehmen kann: hartgekochte Eier, selbst zubereiteten kh*-freien Eiersalat, eben solche Frikadellen, Käse in Würfeln oder Stangen, selbst gebackene niedrig-kh* Muffins, Eiermuffins. Außerdem bieten sich harte Minisalamis an. Und wenn man als Ketarier erst einmal seine kh-Menge weiß, kann man auch eine Frischhaltebox mit entsprechendem Obst oder Gemüse beladen. Auch Soya-Eiweiß-Shakes mit geschrotetem Leinsamen und einem Schuss Öl lassen sich  (am besten in Milch-Glasflaschen) gut mitnehmen, schmecken lecker und stillen den Hunger (zumindest bei mir) für gut drei bis vier Stunden. Getränke sind auf Reisen weniger das Problem. Mineralwasser oder Light-Getränke kann man (fast) überall kaufen. Ich ziehe es jedoch vor, mir zwei Thermoskannen mit Tee mitzunehmen. Eine bleibt im Büro für den nächsten Morgen, die andere geht mit auf Reisen.

* kh = Kohlenhydrate