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Kohlehydrate und Krankheiten Montag, Januar 12, 2009

Posted by JNj. in Tagesmenü.
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Unter dem Titel „Tun Sie doch was!“ veröffentliche das Gesundheitsmagazin von web.de dieser Tage einen mehrseitigen Artikel zur Krankheitsvorsorge. Interessant dabei ist, dass Sie auch einen Mediziner zu Wort kommen lassen, der sehr klar auf den Zusammenhang von Kohlehydraten und Krankheiten eingeht. Die besprochenen Krankheiten sind:

* Herzinfarkt
* Diabetes (Zucker)
* Alzheimer
* Prostatakrebs
* Darmkrebs

Den Artikel „Tun Sie doch was!“ kann man

hier

lesen.

Fleischverzehr im Neuen Testament Samstag, April 5, 2008

Posted by JNj. in Tagesmenü.
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Nachdem ich in der vergangenen Woche das Thema „Fleischverzehr im Alten Testament“ betrachtet habe, möchte ich mich nun dem Neuen Testament zuwenden und beleuchten, was dieses zur Frage des Essens von Fleisch sagt:

Zuerst einmal ist festzustellen, dass Jesus Christus Männer als Jünger berief, die den Beruf eines Fischers ausübten (vgl. Matthäus 4, 18; Markus 1, 16; Lukas 5, 2 f.). Wir finden im gesamten Neuen Testament keine Belegstelle, dass diese Männer, als sie in die Nachfolge Jesu Christi traten, ihren Beruf in dem Sinne aufgeben mussten, dass sie nie mehr fischen würden. Auch finden wir keine Belegstelle, dass sie dem Verzehr von Fisch (oder anderem tierischen Fleisch) abschwören mussten. Ganz im Gegenteil:
Zum einen wird uns berichtet, dass Jesus und seine Jünger vor seinem Tod gemeinsam das „Passah-Mahl“ feierten. Beim „Passah-Mahl“ wird bekanntlich gemeinsam ein Lamm, also Fleisch gegessen (vgl. 2. Mose/Exodus 12, 8; 2. Mose/Exodus 12, 46; Es lohnt sich, das gesamte Kapitel im Zusammenhang zu lesen). Dies war ein ganz klares Gebot des mosaischen Gesetzes und Jesus und seine Jünger befolgten es.
Dann berichtet uns das Johannesevangelium, dass der Jünger Simon Petrus nach der Kreuzigung Jesu wieder fischen ging (vgl. Johannes 21, 3; 21, 8 ) und zwar zusammen mit anderen Jüngern. Bei dieser Gelegenheit begegnet ihm der auferstandene Jesus Christus und bietet ihm ein Essen an, dass aus Brot und Fischen (!) besteht (vgl. Johannes 21, 9 – 14; Es lohnt sich auch hier, das gesamte Kapitel zu lesen). Auch hier wird deutlich, dass weder Jesus Christus selbst, noch die von ihm berufenen Jünger das Essen von tierischem Fleisch ablehnten. Niemand musste, um Jesus Christus nachfolgen zu können, Vegetarier werden.
Daneben ist es interessant zu sehen, dass uns in den Evangelien mehrere Speisungswunder Jesu berichtet werden: Matthäus 14, 14 – 20; Matthäus 15, 29 – 39; Markus 6, 30 – 44; Markus 8, 1 – 9 [Hier ist nur von Broten, die vermehrt werden, die Rede]; Lukas 9, 10 – 17. In der Mehrzahl der Berichte ist nicht allein von der Vermehrung von Brot, sondern auch von der Vermehrung von Fischen (also tierischem Fleisch!) die Rede.
Jesus Christus selbst speiste also hungrige Menschen nicht allein mit Brot, sondern auch mit Fleisch. Natürlich macht Jesus Christus immer deutlich, dass es ihm nicht allein darum geht, den natürlichen Hunger des Menschen zu stillen, sondern dass sein Blick viel weiter und tiefer geht. Es geht ihm, neben der barmherzigen Handlung der Vermehrung natürlicher Nahrung, primär um den geistlichen Hunger des Menschen. Und hier verweist Jesus Christus auf sich als das „Brot, das vom Himmel gekommen ist“ (vgl. Johannes 6, 32; Johannes 6, 51). Er macht damit deutlich, dass der menschliche Hunger nach Lebenserfüllung nur in einer Beziehung zum Schöpfer gestillt werden kann und dass er von Gott gesandt wurde, um den Menschen neu mit Gott, dem Schöpfer, in Verbindung zu bringen (vgl. Johannes 14, 6 – 7; Johannes 3, 1 – 6). Diesen geistlichen Hunger kann weder vegetarische noch ketarische Nahrung stillen. Augustinus, ein Christ aus dem 4. Jahrhundert, hat diesen geistlichen Hunger und die Stillung desselben so beschrieben: „Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Dir. denn auf Dich hin hast Du uns geschaffen.“ Darauf kommt es, bei aller Diskussion über die Art und Weise von Nahrung, viel mehr an.
Im nächsten Ab schnitt werden ich der Frage nachgehen, was uns das Neue Testament über die Ernährungsgewohnheiten der ersten Christen berichtet.

Fleischverzehr im Alten Testament Sonntag, März 30, 2008

Posted by JNj. in Tagesmenü.
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Wie im Artikel „Vegetarismus eine intolerante Religion“ angekündigt, möchte ich heute zuerst einmal untersuchen, was das Alte Testament über das Essen von Fleisch sagt. Wenn man nur den Genesis-Bericht liest, könnte man auf den Gedanken kommen, dass dem Menschen von Gott grundsätzlich vegetarische Nahrung „verordnet“ wurde:

1. Mose/Genesis 2,16: „Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allen Bäumen des Gartens …“

Aber dieser Zustand bleibt nur für die Zeit der ersten Menschen im Paradies so. Schon in 1 Mose/Genesis 4 wird uns davon berichtet, dass die Söhne Adams und Evas jeweils ein Opfer brachten. Einer brachte ein Opfer von den Früchten des Feldes, der andere brachte als Opfer ein Tier seiner Herde, wobei klar ist, dass das Tier zur Opferung geschlachtet werden musste. Es ist interessant festzustellen, dass Gott das Opfer der Früchte nicht annimmt, das Opfer des Tieres hingegen sehr wohl. In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass Gott selbst zuvor ein Tier getötet hatte. Denn kurz bevor Adam und Eva aus dem Paradies ausgewiesen werden, werden sie von Gott mit Kleidungsstücken aus – Fell ! – bekleidet. Wo aber Fell zu Kleidungsstücken verarbeitet wird, muss vorher ein Tier sein Leben lassen.

Nach der Flut wird dem Menschen dann von Gott ganz „offiziell“ das essen von Fleisch erlaubt, allerdings mit der Einschränkung, dass das Blut nicht mit gegessen werden darf:

1. Mose/Genesis 9, 3 – 4: „Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen; wie das grüne Kraut habe ich es euch alles gegeben. Nur esset das Fleisch nicht, während seine Seele, sein Blut, noch in ihm ist!“

Außerdem war der Verzehr des Fleisches einiger Tiere verboten, die als kultisch unrein galten. Dieser Erlaubnis aus 1. Mose/Genesis 9, 3 – 4 folgend finden wir im Alten Testament eine große Anzahl von Bibelstellen, die das Essen von Fleisch (neben Obst, Gemüse etc.) als normale Ernährungsweise belegen. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Passahfest (beim Auszug der Israeliten aus Ägypten) wurde sogar das essen des Passahlammes, also eines Tieres, geboten:

2. Mose/Exodus 12,8: „Und sollen also in derselben Nacht das Fleisch essen, am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.“ (vgl. auch 2. Mose/Exodus 12, 46).

Auch während der Wüstenwanderung der Israeliten wurde Fleisch gegessen:

2. Mose/Exodus 16,8: „Weiter sprach Mose: Der HERR wird euch am Abend Fleisch zu essen geben und am Morgen Brot die Fülle …“

Nachdem die Israeliten in das verheißene land gekommen waren, wurde auch dort Fleisch gegessen:

1. Könige 19,21: „Denn was habe ich dir getan? Da wandte er sich von ihm und nahm ein Joch Rinder und opferte sie und kochte das Fleisch mit dem Geschirr der Rinder und gab es dem Volk, daß sie aßen; dann machte er sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.“

Der gesamte israelitische Opferkult beinhaltete das Schlachten und Opfern von Tieren. Teile des Fleisches dieser Tiere wurden den Priestern gegeben, die diese zu ihrer Ernährung gebrauchten, siehe z.B.:

2. Mose/Exodus 29,31: „Du sollst aber den Widder der Einweihung nehmen und sein Fleisch an einem heiligen Orte kochen.“

3. Mose/Levitikus 7,15: „Es soll aber das Fleisch des Lob- und Dankopfers am Tage seiner Darbringung gegessen werden; man darf nichts davon übriglassen bis zum Morgen.“

Dies sind nur einige Beispiele aus einer Vielzahl von biblischen Belegstellen, die verdeutlichen, dass das Essen von Fleisch im Alten Testament nicht verboten oder geächtet war, sondern ganz klar erlaubt und in einigen Fällen sogar geboten wurde.

(Alle Bibelzitate nach der Übersetzung von Franz E. Schlachter, Ausgabe 1951, Haus der Bibel Genf)