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Ketarische Hoch-Zeit Montag, Mai 12, 2008

Posted by JNj. in Rezepte.
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Mit der beginnenden Frühlings- und Sommerzeit wird endlich auch wieder die Grill-Saison eingeläutet. Das ist für Ketarier eine Hoch-Zeit, denn eine ganze Reihe von Fleisch und Wurstwaren gibt es (fast) nur in dieser Zeit. Grund genug einige dieser Produkte hier einmal kurz vorzustellen:

Meine absoluten Favoriten sind derzeit die gewürzten Grillfackeln aus Schweinebauch. 100 g davon haben gerademal 1g Kh, die Gesamtportion von 420 g also rund 4,2 g.

Weitere Favoriten sind für mich die Original Thüringer Rostbratwürste. Auch sie haben pro 100 g nur 1 g Kh, was bei einer 5er Packung zu 500 g gerade mal 1 Kh pro Wurst ausmacht.

Auch die Geflügelbratwurst von Höll hat nur 1 Kh pro 100 g, was bei einer 5er Packung von 350 g Gesamtgewicht 3, 5 Kh’s ergibt. Auch die normale Rostbratwurst von Höll hat nur 1 Kh pro 100 g, also ebenfalls in der 350 g Packung nur 3, 5 Kh.

Die Emmentaler Käse-Bochwurst von Höll, die sich auch gut als Snack für unterwegs und als wirklich sättigende Zwischenmahlzeit mitnehmen lässt, kommt ebenfalls nur auf 1 Kh pro 100 g, was bei einer 400 g-Packung mit 4 Würsten pro Wirst 1 Kh macht. Ich mag diese Würste sehr und sie sättigen auch total gut.

Geflügel-Wiener mit Käse-Paprika gibt es nicht nur in der Sommer- bzw. Grillzeit. Sie schmecken gut als Zwischenmahlzeit und enthalten auf 100 g nur 1 Kh, die Gesamtpackung zu 300 g hat also nur 3 Kh.

Noch nicht probiert habe ich die Nothwang-Paprikawürstchen nach Art von Mettenden. Sie enthalten jedoch auch pro 100 g nur 1 Kh. Eine Packung mit 3 Würstchen, insgesamt 270 g, hat daher nur 2,7 Kh, pro Wurst 0,9 Kh.

Wer anstatt Würstchen oder Fleisch lieber Käse grillen möchte. dem sei Eridanous-Feta-Käse empfohlen. Ihn gibt es in einer 200 g Packung (Abtropfgewicht) und er enthält nur 0,7 g Kh pro 100 g Feta. Die ganze Packung hat also nur 1,4 Kh und ist damit ein echtes low-carb Highlight.

Zu allen Grillwaren ist ein frischer Salat nur mit Öl und Essig oder einem anderen low-carb Dressing (z.B. von Walden Farms) die beste Ergänzung und so kann man trotz eines netten Grillabends unter 10 Kh bleiben, - natürlich nur, wenn man auf Kh-haltige Getränke verzichtet. Aber auch im Getränkebereich gibt es gute Alternativen: Mineralwasser, kalte Tees, low-carb Softgetränke.

Viel Arbeit, wenig Zeit und …. Bücher Mittwoch, April 30, 2008

Posted by JNj. in Tagesmenü.
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Seit dem letzten Post bzw. Artikel ist ja schon etwas Zeit vergangen. Ich könnte mich nun damit herausreden, dass ich in den vergangenen Wochen recht viel Arbeit hatte - und das stimmt: im Job war sehr viel zu tun, was in regelmäßigen Abständen - quartalsbedingt -, immer so ist. Abends bin ich nach Hause gekommen und war erst einmal k. o. An den Wochenenden musste dann die liegengebliebene Hausarbeit geregelt werden. Außerdem habe ich den Frühjahrsputz in Angriff genommen … ufff :-( und jetzt, wo es endlich wärmer wird, muss der kleine Treppengarten aufgeforstet ;-) werden.
Aaaaaaber, das alles wäre nur die halbe Wahrheit. Die andere Seite der Medaille ist die, dass ich ein, nein drei Bücher (!) in die Hände bekommen haben und nicht mehr aufhören konnte zu lesen. So ist das einfach und zwar seit ich lesen kann: Wenn mich ein Buch interessiert und die Geschichte noch dazu gut geschrieben ist, dann wird die Nacht zum Tag, dann nutze ich jede Gelegenheit (Fahrt mit der Straßenbahn, Mittagspause etc.) um endlich weiterzulesen.
Diesmal hatte es mir die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson angetan und das kam so: Im Rahmen meines Frühjahrsputzes hatte ich mich entschieden, auch meinen Teppich im Wohnzimmer aufzufrischen. Wer solch’ eine “Knochenarbeit” schon mal unternommen hat, weiß, wovon ich schreibe … Nun ja, damit es mir bei dem stundenlangen Shampoonieren und Bürsten nicht langweilig würde, hörte ich einige Folgen des Krimi-Couch-Podcasts. In den verschiedenen Folgen wurde auch immer wieder die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson erwähnt. Von dieser Trilogie hatte ich schon vorher etwas gehört, aber richtiges Interesse daran hatte ich eigentlich nicht. Doch die Anmerkungen im Krimi-Couch-Podcast führten dazu, dass ich mir überlegte bei meinem nächsten Besuch in der Buchhandlung diese Bücher wenigstens mal in Augenschein zu nehmen, sprich: den Klappentext genauer zu lesen. Gedacht getan.
Einige Tage später war ich in einer Buchhandlung, weil ich nach einem Buch über kohlenhydratarme Ernährung fragen wollte. Ich hatte gehört, dass das Buch von Dr. Lutz - “Leben ohne Brot” - in einer Neuauflage erschienen sei. Die Frau an der Bestellannahme bestätigte die Neuauflage und nachdem ich das Buch bestellt hatte schlenderte ich noch an den Tischen mit den Buch-Neuerscheinungen vorbei. Dabei sah ich dann auch Band 3 der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson und sprach eine Verkäuferin an, wo der Band 1 davon zu finden sei.
Im Krimi-Couch-Podcast war empfohlen worden, die drei Bänder der Reihe nach zu lesen (obwohl man auch jeden Band für sich lesen kann. Nachdem ich jetzt alle drei Bände gelesen habe, stimme ich diesem Hinweis entschieden zu. Ich hatte Band 3 vor Band 2 gelesen. Da die Bände in sich fast abgeschlossen sind, war das eigentlich kein Problem. Und doch: immer wenn in Band 3 auf Ereignisse in Band 2 Bezug genommen wurde, fehlte mir der Hintergrund.)
Da Band 1 schon als Paperback-Ausgabe erschienen und so zu einem günstigeren Preis als die Hardcover-Ausgabe zu haben war, nahm ich das Buch (”Verblendung”) mit. Die ersten 150 Seiten von Band 1 empfand ich als etwas zäh, Fahrt nimmt das Buch bzw. die Handlung erst so richtig auf, als sich die beiden Hauptfiguren - Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander kennen lernen (”Fusion”). Was mich an den drei Bänden besonders fasziniert hat, war nicht der eigentliche “Plot”, sondern die Beschreibung bzw. Entwicklung der einzelnen Hauptfiguren über die drei Bände hinweg. Diese Entwicklung mitzuverfolgen, mitzudenken, ist einfach sehr, sehr spannend und ich denke, dass dies auch das eigentliche Hauptmotiv der Trilogie ist. Da alle drei Bände zusammen rund 2300 Seiten umfassen, hat das Lesen entsprechend viel freie Zeit in Anspruch genommen (die mir dann für den Blog fehlte).

Mittlerweile ist auch das Buch von Dr. Lutz angekommen und mit dem Lesen desselben werde ich in den nächsten Tagen beginnen. Eine kleine persönliche Rezension werde ich hier veröffentlichen. Wer bis dahin nicht warten möchte, kann eine solche jetzt schon hier: Rezension von Dr. Lutz’ Buch “Leben ohne Brot” aus dem Keto-Forum lesen.

Zeitumstellung, Kaffee und Ketarier Samstag, April 12, 2008

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In der Nacht vom 29. auf den 30. März wurden, wie allseits bekannt, die Uhren um eine Stunde vorgestellt, die so genannt Sommerzeit begann. (Hier kann man übrigens einen Überblick über die nächsten Zeitumstellungsdaten bis 2014 erhalten.) Wer eine Funkuhr besitzt, brauchte sich wegen der Zeitumstellung keine besonderen Sorgen zu machen. Die Umstellung erfolgte automatisch, denn die physikalisch-technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig “liefert für ganz Deutschland die Zeit. Ihre Atomuhren steuern sämtliche Funkwecker, Bahnhofsuhren, viele Abläufe in der Industrie”¹ und die Internet-Uhr auf der Homepage der PTB.

Über den Sinn oder Unsinn der Zeitumstellung lässt sich streiten. Nach einer Umfrage des Emnid-Instituts sollen 62 % aller Deutschen für eine Abschaffung der Zeitumstellung sein. In meinem Umfeld höre ich immer wieder, dass Mütter mit Kleinkindern durch die Zeitumstellung Probleme bekommen. Sie weisen oft darauf hin, dass ihre Kinder tagelang unausgeschlafen und nörgelig sind. Darum wünschen sie sich, dass die Zeitumstellung abgeschafft wird.
Mir geht es ähnlich. Auch ich bin dafür, dass die Zeitumstellung abgeschafft wird. Zwar stören mich keine schlaftrunkenen und nörgelnden Kinder. Aber Jahr für Jahr habe ich mit dem Schlafentzug, der durch die Zeitumstellung ausgelöst wird, Probleme. Zwei Wochen kämpfe ich in der Regel, bis ich wieder in einen einigermaßen normalen Schlafrhythmus gefunden habe. Leider ist es ja nicht möglich, dass man am Montag nach der Zeitumstellung einfach eine Stunde später zur Arbeit erscheint. Also kommt man pünktlich, aber im Grunde genommen eine Stunde zu früh. Da ich nun aber an meinem Arbeitsplatz auch nicht einfach eine Stunde “abhängen” kann, trinke ich ein bis zwei Tassen starken Kaffees. Und hier beginnt es jetzt so richtig problematisch zu werden. Denn der Kaffee macht meiner Low-carb-Ernährung einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Er verhindert durch sein Coffein, dass ich weiterhin so abnehmen kann, wie es nach der Ernährungsumstellung normal ist. Im schlimmsten Fall nehme ich wieder zu. Manchen Low-carbern oder Ketariern macht coffeinhaltiger Kaffee nichts aus, d.h. sie haben vom Kaffee-Genuss keine Nachteile. Bei mir aber haut es total rein. So geschehen jetzt auch im Zusammenhang mit der (unseligen, unnötigen) Zeitumstellung. Ich habe knapp 2 kg wieder zugenommen. nachdem ich jetzt wieder einen normalen Schlafrhythmus habe, werde ich ab morgen keinen Kaffee mehr trinken und hoffe, dass es dann in der kommenden Woche mit dem Abnehmen wieder gut und flott voran gehen wird.

¹= zitiert nach der Internetseite der PTB Braunschweig


Fleischverzehr im Neuen Testament Samstag, April 5, 2008

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Nachdem ich in der vergangenen Woche das Thema “Fleischverzehr im Alten Testament” betrachtet habe, möchte ich mich nun dem Neuen Testament zuwenden und beleuchten, was dieses zur Frage des Essens von Fleisch sagt:

Zuerst einmal ist festzustellen, dass Jesus Christus Männer als Jünger berief, die den Beruf eines Fischers ausübten (vgl. Matthäus 4, 18; Markus 1, 16; Lukas 5, 2 f.). Wir finden im gesamten Neuen Testament keine Belegstelle, dass diese Männer, als sie in die Nachfolge Jesu Christi traten, ihren Beruf in dem Sinne aufgeben mussten, dass sie nie mehr fischen würden. Auch finden wir keine Belegstelle, dass sie dem Verzehr von Fisch (oder anderem tierischen Fleisch) abschwören mussten. Ganz im Gegenteil:
Zum einen wird uns berichtet, dass Jesus und seine Jünger vor seinem Tod gemeinsam das “Passah-Mahl” feierten. Beim “Passah-Mahl” wird bekanntlich gemeinsam ein Lamm, also Fleisch gegessen (vgl. 2. Mose/Exodus 12, 8; 2. Mose/Exodus 12, 46; Es lohnt sich, das gesamte Kapitel im Zusammenhang zu lesen). Dies war ein ganz klares Gebot des mosaischen Gesetzes und Jesus und seine Jünger befolgten es.
Dann berichtet uns das Johannesevangelium, dass der Jünger Simon Petrus nach der Kreuzigung Jesu wieder fischen ging (vgl. Johannes 21, 3; 21, 8 ) und zwar zusammen mit anderen Jüngern. Bei dieser Gelegenheit begegnet ihm der auferstandene Jesus Christus und bietet ihm ein Essen an, dass aus Brot und Fischen (!) besteht (vgl. Johannes 21, 9 – 14; Es lohnt sich auch hier, das gesamte Kapitel zu lesen). Auch hier wird deutlich, dass weder Jesus Christus selbst, noch die von ihm berufenen Jünger das Essen von tierischem Fleisch ablehnten. Niemand musste, um Jesus Christus nachfolgen zu können, Vegetarier werden.
Daneben ist es interessant zu sehen, dass uns in den Evangelien mehrere Speisungswunder Jesu berichtet werden: Matthäus 14, 14 - 20; Matthäus 15, 29 - 39; Markus 6, 30 - 44; Markus 8, 1 - 9 [Hier ist nur von Broten, die vermehrt werden, die Rede]; Lukas 9, 10 - 17. In der Mehrzahl der Berichte ist nicht allein von der Vermehrung von Brot, sondern auch von der Vermehrung von Fischen (also tierischem Fleisch!) die Rede.
Jesus Christus selbst speiste also hungrige Menschen nicht allein mit Brot, sondern auch mit Fleisch. Natürlich macht Jesus Christus immer deutlich, dass es ihm nicht allein darum geht, den natürlichen Hunger des Menschen zu stillen, sondern dass sein Blick viel weiter und tiefer geht. Es geht ihm, neben der barmherzigen Handlung der Vermehrung natürlicher Nahrung, primär um den geistlichen Hunger des Menschen. Und hier verweist Jesus Christus auf sich als das “Brot, das vom Himmel gekommen ist” (vgl. Johannes 6, 32; Johannes 6, 51). Er macht damit deutlich, dass der menschliche Hunger nach Lebenserfüllung nur in einer Beziehung zum Schöpfer gestillt werden kann und dass er von Gott gesandt wurde, um den Menschen neu mit Gott, dem Schöpfer, in Verbindung zu bringen (vgl. Johannes 14, 6 – 7; Johannes 3, 1 - 6). Diesen geistlichen Hunger kann weder vegetarische noch ketarische Nahrung stillen. Augustinus, ein Christ aus dem 4. Jahrhundert, hat diesen geistlichen Hunger und die Stillung desselben so beschrieben: “Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Dir. denn auf Dich hin hast Du uns geschaffen.” Darauf kommt es, bei aller Diskussion über die Art und Weise von Nahrung, viel mehr an.
Im nächsten Ab schnitt werden ich der Frage nachgehen, was uns das Neue Testament über die Ernährungsgewohnheiten der ersten Christen berichtet.

Fleischverzehr im Alten Testament Sonntag, März 30, 2008

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Wie im Artikel “Vegetarismus eine intolerante Religion” angekündigt, möchte ich heute zuerst einmal untersuchen, was das Alte Testament über das Essen von Fleisch sagt. Wenn man nur den Genesis-Bericht liest, könnte man auf den Gedanken kommen, dass dem Menschen von Gott grundsätzlich vegetarische Nahrung “verordnet” wurde:

1. Mose/Genesis 2,16: “Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allen Bäumen des Gartens …”

Aber dieser Zustand bleibt nur für die Zeit der ersten Menschen im Paradies so. Schon in 1 Mose/Genesis 4 wird uns davon berichtet, dass die Söhne Adams und Evas jeweils ein Opfer brachten. Einer brachte ein Opfer von den Früchten des Feldes, der andere brachte als Opfer ein Tier seiner Herde, wobei klar ist, dass das Tier zur Opferung geschlachtet werden musste. Es ist interessant festzustellen, dass Gott das Opfer der Früchte nicht annimmt, das Opfer des Tieres hingegen sehr wohl. In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass Gott selbst zuvor ein Tier getötet hatte. Denn kurz bevor Adam und Eva aus dem Paradies ausgewiesen werden, werden sie von Gott mit Kleidungsstücken aus – Fell ! – bekleidet. Wo aber Fell zu Kleidungsstücken verarbeitet wird, muss vorher ein Tier sein Leben lassen.

Nach der Flut wird dem Menschen dann von Gott ganz “offiziell” das essen von Fleisch erlaubt, allerdings mit der Einschränkung, dass das Blut nicht mit gegessen werden darf:

1. Mose/Genesis 9, 3 – 4: “Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen; wie das grüne Kraut habe ich es euch alles gegeben. Nur esset das Fleisch nicht, während seine Seele, sein Blut, noch in ihm ist!”

Außerdem war der Verzehr des Fleisches einiger Tiere verboten, die als kultisch unrein galten. Dieser Erlaubnis aus 1. Mose/Genesis 9, 3 – 4 folgend finden wir im Alten Testament eine große Anzahl von Bibelstellen, die das Essen von Fleisch (neben Obst, Gemüse etc.) als normale Ernährungsweise belegen. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Passahfest (beim Auszug der Israeliten aus Ägypten) wurde sogar das essen des Passahlammes, also eines Tieres, geboten:

2. Mose/Exodus 12,8: “Und sollen also in derselben Nacht das Fleisch essen, am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.” (vgl. auch 2. Mose/Exodus 12, 46).

Auch während der Wüstenwanderung der Israeliten wurde Fleisch gegessen:

2. Mose/Exodus 16,8: “Weiter sprach Mose: Der HERR wird euch am Abend Fleisch zu essen geben und am Morgen Brot die Fülle …”

Nachdem die Israeliten in das verheißene land gekommen waren, wurde auch dort Fleisch gegessen:

1. Könige 19,21: “Denn was habe ich dir getan? Da wandte er sich von ihm und nahm ein Joch Rinder und opferte sie und kochte das Fleisch mit dem Geschirr der Rinder und gab es dem Volk, daß sie aßen; dann machte er sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.”

Der gesamte israelitische Opferkult beinhaltete das Schlachten und Opfern von Tieren. Teile des Fleisches dieser Tiere wurden den Priestern gegeben, die diese zu ihrer Ernährung gebrauchten, siehe z.B.:

2. Mose/Exodus 29,31: “Du sollst aber den Widder der Einweihung nehmen und sein Fleisch an einem heiligen Orte kochen.”

3. Mose/Levitikus 7,15: “Es soll aber das Fleisch des Lob- und Dankopfers am Tage seiner Darbringung gegessen werden; man darf nichts davon übriglassen bis zum Morgen.”

Dies sind nur einige Beispiele aus einer Vielzahl von biblischen Belegstellen, die verdeutlichen, dass das Essen von Fleisch im Alten Testament nicht verboten oder geächtet war, sondern ganz klar erlaubt und in einigen Fällen sogar geboten wurde.

(Alle Bibelzitate nach der Übersetzung von Franz E. Schlachter, Ausgabe 1951, Haus der Bibel Genf)

 

 

 

Vegetarismus - eine intolerante Religion Freitag, März 28, 2008

Posted by JNj. in Tagesmenü.
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Lange habe ich gezögert, ob ich dieses Thema noch einmal aufgreifen soll - mein Eingangsbeitrag bzgl. einer entsprechenden Podcastsendung von SIM war ja mehr witzig als ernst gemeint.

Aber nun bin ich über Ostern erneut und diesmal wirklich auf sehr wirre und missionarische Weise mit diesem Thema “Vegetarismus ist die bessere Lebensart” konfrontiert worden. Da schrieb’ doch tatsächlich jemand in einem Forum: “Wahre Christen - Vegetarier oder Fleischesser?” und natürlich kommt der Autor in seinen Ausführungen dann zu dem Schluss, dass “wahre Christen” nur Vegetarier sein können. Aha, Fleischesser (d.h. alle [krankheitsbedingten] Ketarier) landen also in der Hölle?!

Als langjähriger [krankheitsbedingter] Ketarier und langjähriger Christ könnte man über solche unsinnigen Ergüsse ja lachend hinweg gehen, würden nicht immer noch Leute auf solch einen Humbug hereinfallen. Viele Menschen lassen sich leider von völlig unbelegten Theorien dahingehend überzeugen, dass der vegetarische Lebensstil der einzig wirkliche christliche Lebensstil sei. In meinem Umfeld habe ich beobachten können, dass die Folge einer solchen Überzeugung dann darin besteht, dass sich das Leben solcher Leute fortan mehr ums Essen als um Gott und ihre Mitmenschen dreht. Nicht das freimachende Evangelium, sondern der Vegetarismus werden zur befreienden Botschaft, die sie fortan verkünden. Anstatt der froh machenden Botschaft, dass Gott alle Menschen, völlig unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Rasse, ihres Geschlechts, ihrer gesellschaftlichen Stellung liebt, wird eine das Gewissen beschwerende Verdammungsbotschaft gepredigt: “Als Christ darf man doch kein Fleisch essen. Da hast Du ja deine Mitgeschöpfe auf dem Gewissen!” Nichts könnte dem Evangelium (griechisch für “frohe Botschaft”) ferner sein. Darum möchte ich an den kommenden Tagen an dieser Stelle einmal betrachten, was die Bibel zum Gemüse- und/oder Fleischessen sagt und zwar unter folgenden Überschriften:

1. Fleisch essen im Alten Testament

2. Fleisch essen im Neuen Testament

3. Waren die ersten Christen Vegetarier und wurde die Bibel verfälscht?

4. Christlicher Glaube und Nahrung

Ergebisse der 1. Woche Sonntag, März 23, 2008

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Wiege-Ergebnisse der 1. Woche:

So., 16.03.2008: 27,2 kg müssen noch weg (Ausgangsziel)

Mo., 17.03.2008: 26,06 kg (- 0,6 kg)

Di., 18.03.2008: nicht gewogen

Mi., 19.03.2008: 25,7 kg (- 0,9 kg)

Do., 20.03.2008: 24,6 kg (- 1,1 kg)

Fr., 21.03.2008: 23,7 kg (- 0,9 kg)

Sa., 22.03.2008: 23,01 kg (- 0,6 kg)

Insgesamt abgenommen: - 4,1 kg

 

Kalo24 - Ein tolles Tool Mittwoch, März 19, 2008

Posted by JNj. in Tagesmenü.
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Kalo 24 ist ein kleines, kostenloses Programm (Freeware) mit dem man u.a. seinen täglichen KH-Verbrauch bestimmen kann. Das macht es zu einem idealen Tool für Ketarier und Low-carber. Ich arbeite seit mehr als einem Jahr mit diesem Programm und bin sehr zufrieden damit. Ausführliche Informationen, einen Videofilm über das Programm sowie das downladbare Programm finden Sie hier:

http://kalo24.de/index.php

Wiener Würstchen & Gemüse Dienstag, März 18, 2008

Posted by JNj. in Tagesmenü.
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Immer wieder wird die Frage gestellt, ob Ketarier überhaupt Gemüse und oder Obst essen. Bei manchen Fragern schwingt die Sorge mit, als Ketarier könne man Skorbut bekommen. Selbstverständlich essen Ketarier i.d.R. Gemüse und Obst und nehmen auch anderweitig Vitamine und Mineralstoffe zu sich. Wir achten lediglich darauf, dass wir die Anzahl der Kohlenhydrate, mit der wir gut leben können, nicht überschreiten. Darum geben wir den kh-armen Gemüsesorten den Vorzug. Eun wunderbares und noch dazu kostenloses Instrument, mit dem man prüfen kann, welches Lebensmittel wieviele KH’s hat, werde ich morgen in dieser Rubrik vorstellen.

27, 5 kg. - Fürs Erste Sonntag, März 16, 2008

Posted by JNj. in Dietry.
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Wie die junge K. haben viele Ketarier, für kürzere oder längere Zeit, mit Übergewicht zu tun gehabt. Hintergrund dafür war i. d. R. primär eine zu kh-haltige Ernährung. Auch ich habe nach meiner Umstellung auf die ketarische Lebensweise im ersten Durchgang 22 kg. an überschüssigen Pfunden verloren. Durch einen Unfall im vergangenen Jahr, bei dem ich mir meinen rechten Fuß verletzte, habe ich einen kleinen Rückschlag erlitten. Diesen Fuß konnte ich monatelang nur eingeschränkt gebrauchen und so war ich nicht nur daran gehindert, Sport im üblichen Umfang zu treiben, sondern auch meine Einkäufe etc. wie gewohnt zu erledigen. Hinzu kamen berufliche und persönliche Veränderungen, die mir sehr wenig Zeit ließen. Alles in allem führte dies zu den zwei Dingen, die einem Ketarier gar nicht gut tun: mehr kh-haltige Nahrung und weniger Bewegung. Nachdem ich nun langsam meine Ernährung wieder ganz umgestellt habe, möchte ich unter diesem “Dietry” die Entwicklung dokumentieren. Fürs Erste sind 27,5 kg weniger geplant. Das umfasst einige der wieder hinzugekommenen Pfunde, peilt aber dann auch das Ziel an, welches ich mich schon für das Ende des vergangenen Jahres gesetzt hatte. Wer der Meinung ist, dass 27,5 kg. viel und kaum zu schaffen sind, sollte einmal in einige der folgenden Tagebücher hineinschnuppern:

Rubikscube

Lolle

Meggie

wavegotik

16.03.2008: 27,5 kg.